Die Suzuki-Klavier-Methode, nach der ich in der Anfangszeit mit sehr jungen Kindern gerne arbeite, ist auf die Methode der „Muttersprache“  zurück zu führen, da Kinder im sehr frühen Alter das Musizieren in gleicher und „selbstverständlicher“ Weise wie das Sprechen erlernen.

Dabei nehmen sie ihre zu lernenden Stücke u.a. „unbewusst“ durch das Hören von einer CD oder Kassette auf, die beim Spielen, Malen, Essen etc. nebenbei und ohne ein aktives Zuhören läuft.

Dies verankert die Musikstücke im Bewusstsein der Kinder, sodass beim Üben an bereits Vertrautes erinnert wird und der Lernprozess deshalb für sie wesentlich schneller und müheloser verläuft, als bei anderen Lernmethoden.

Bei vielen Kindern ist wiederum das assoziative Lernen nach Farben angebracht. Wir ordnen den Klängen und Tönen Farben zu und spielen danach.

Grundsätzlich geht es in meinem Unterricht immer darum, die vorhandenen Kräfte aus einem Menschen heraus zu holen und nichts eigeninitiativ hinein zu interpretieren.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, seine eigene Phantasie und seine eigene Kreativität.

Dieses Forschen und Suchen an die Oberfläche zu holen, ist ein bedeutsamer und stärkender Teil einer guten Zusammenarbeit zwischen dem Schüler und seinem Lehrer.